Der Münchener Beatbastler Sepalot veröffentlichte dieser Tage schon sein fünftes Soloalbum. Auf „hide &“ pendelt er frei von Genrescheuklappen zwischen HipHop, elektronischer Musik und allerlei anderem Songwriting. Es liegt nahe, dass Sepalot auf eine bunte Musiksozialisierung zurückblickt. Oder?


Sex Pistols – Never mind the Bollocks, Here’s the Sex Pistols

Das war die erste Platte, die ich mir selbst gekauft habe. Die war damals schon alt, sie erschien ja Ende der 70er. Auch musikalisch hat sie nicht sehr viel mit mir gemacht, war aber war wichtig, weil sie mich rein über ein Image erreicht hat. Musik ist eben mehr als die reine Komposition.


Mura Masa – Soundtrack to a Death

Mura Masa repräsentiert für mich eine neue Generation von Produzenten. „Soundtrack to a Death“ ist für eines der bisher besten „Future Beats, Downtempo Electronica, Bass, Whatever“-Alben und mit „Someday Somewhere“ hatte er seinen verdienten Durchbruch.


Flume – Flume

Sein erster Langspieler ist eigentlich extrem nerdig, gleichzeitig aber auch so poppig. Eine sehr seltene Kombination. Dass man mit so einem Sound in Australien auf Platz eins gehen kann, finde ich nahezu unfassbar.


Pete Rock and CL Smooth – The Main Ingredient

Als dieses Album erschien, begann ich gerade, aktiv Musik zu machen. Ich habe daran alles inhaliert, was ging. Ich bin gefühlt auf allen Flohmärkten des Landes unterwegs gewesen, um mir das auf der Rückseite des Covers abgebildete Equipment zu besorgen.


Eric B and Rakim – Paid in Full; EPMD – Strictly Business

Auch diese Alben waren natürlich nicht mehr neu, als sie mir zum ersten Mal begegnet sind. Ich war mit Kumpels für vier Wochen im Urlaub und wir hatten nur ein Tape dabei. Eine Seite war mit Eric B and Rakim, die andere mit EPMD bespielt. Deshalb werden diese beiden Alben für mich immer zusammen gehören.  Das war meine erste Begegnung mit HipHop.

 

Gnarls Barkley – St. Elsewhere

Ich bin grosser Fan von Danger Mouse und auch von den ersten Cee-Lo-Green Alben. Was die zusammen geschaffen haben, ist einfach zu gut. Danger Mouse ist für mich einer der weltbesten Produzenten.


DJ Shadow – Endtroducing

Das Album war einfach eine Offenbarung. Mir wurde an diesem Punkt klar, dass ich HipHop wegen der Beats und nicht wegen der Raps mochte.


Beastie Boys – Check your Head

Mein gesamter Freundeskreis hat dieses Album gehört. Immer und überall. Ich konnte mich mit diesem Album einfach 100% identifizieren.


Flying Lotus – 1983

Ein Produzent, der irgendwie aus dem HipHop Kosmos kommt und sich auf Albumlänge dermaßen frei und künstlerisch auslebt – das hat mich schwer beeindruckt.