Ali As, der ehemalige Rapcoach für RTL-2 hat sich heute zu einem der versiertesten Wortakrobaten und Silbenjongleure der Republik gemausert. Seine neues Album „Insomnia“ erscheint Ende des Monats. Aufenthalte in Amerika prägten ihn, wie auch ein Blick in die Plattensammlung verrät.

Jay-Z & Kanye West – Watch the Throne 

Das wahrscheinlich beste Kollabo-Album aller Zeiten. Der Sound war seinerzeit wegweisend. Ich verbinde damit New York und die Karibik, weil ich es dort bis zum Umfallen gehört habe.

Drake – If you’re reading this its too late

Sein persönliches „808s & Heartbreaks“. Ich habe es bei Sonnenaufgang in Miami kennen gelernt und fand es zunächst enttäuschend. Dann habe ich es so oft gehört wie kein anderes Album. Ein totaler Grower.

Kanye West – 808 and Heartbreaks

Womit wir beim Thema wären. Was Lil Wayne und T-Pain bereits gemacht hatten, hat Kanye hier auf ein ganz neues Level gebracht und Künstler wie Drake damit überhaupt erst möglich gemacht.

Ella Fitzgerald – Gold

Wenn es um Compilation-Alben geht, ist dieses hier einfach unglaublich. Während ich in Los Angeles war, musste ich es permanent hören, weil es mich in der hektischen Stadt so mega entspannt hat.

Big Sean – I decided

Immer noch Los Angeles: Sean hatte ich eigentlich nie übermäßig gefeiert, aber mit diesem Album konnte er plötzlich mein Herz erobern. Es lief in voller Länge in Dauerrotation. Großartig!

Cypress Hill – Black Sunday

Mein Klassiker: Wenn ich an die zweite „Golden Era“ des HipHop denke, also die Jahre 1993 und 1994, denke ich nicht an den Wu-Tang Clan, Nas, Snoop Dogg oder Biggie, sondern an dieses Album.

Rage against the Machine – Rage against the Machine

Die Jungs waren wegweisend und vor Allem so geil aggressiv und kompromisslos. Als Jugendlichen hat mich das stark beeindruckt. Daraufhin wollte ich mit 15 eine Band gründen und habe die schamlos gebitet.

Fabolous – Ghetto Fabolous

Der Erstling des bürgerlichen John Jackson aus Brooklyn ist eines der nicesten Debütalben, die einem Künstler jemals gelungen sind. Genau so muss man auf die Karte kommen! Y’all can’t deny it!

T.I. – King

Unvergleichlich. Diese Beats gehören für mich zu den Besten, die DJ Toomp und Mannie Fresh im Laufe ihrer Karriere gebastelt haben. T.I. selbst war zu dieser Zeit sowieso untouchable!

Eminem – Marshall Mathers LP

Viel muss man hierzu eigentlich nicht sagen. Außer: Em at his best!

„Insomnia“ erscheint am 30.06. über Embassy of Music (Warner).