In unserer Rubrik Shortcuts stellen wir Euch regelmäßig junge Berliner Musiker vor, die den großen Sprung noch vor sich haben. Oder auch nicht. Dass weiß man leider nie so genau. An uns soll es jedenfalls nicht scheitern.

Sie brachten das "Grau" en Vogue: Die Jungs von Isolation Berlin haben sich mit ihrem herausragenden Debütalbum "Und aus den Wolken tropft die Zeit" in die Herzen der Republik gespielt und am 17.12. ein fulminantes Jahresabschluss-Konzert im Columbia Theater gespielt. Bevor es auch 2017 für das Quartett steil nach oben geht, haben wir sie noch einmal ausgefragt.

Welcher Anekdote entspringt der Künstlername?

Tobi: Kurz vor der Gründung der Band habe ich eine schwere Trennung durchgemacht und mich von allen meinen Mitmenschen zurückgezogen. Ich war sehr depressiv und habe Worte für meinen Zustand gesucht. Da kam mir „Isolation Berlin“ in den Sinn. Da die ersten Songs alle aus diesem Zustand entsprungen sind, lag es nahe, die Band danach zu nennen.

Welche drei musikalischen Legenden könnten eine Referenz zu eurer Musik sein?

Nina Hagen, Zarah Leander, Iggy Pop!

Für wen würdet Ihr gerne mal als Support bei einer Show eröffnen?

Element of Crime, immer wieder gerne.

Welcher One-Liner würde als Empfehlungs-Sticker auf eurem Album kleben?

"Besser wird’s nicht"

Eure Berliner Lieblingslocation?

Der alte Festsaal Kreuzberg. Vor dem Brand. 
 

Diesen Song hätten wir selber gerne geschrieben:

„Heroes“ von David Bowie. Einfach, weil der Song unfassbar gut ist. Eine perfekte Mischung aus Melancholie und Euphorie.

Und für diesen Film hätten wir sehr gerne den Soundtrack geschrieben:

"Herr Lehmann“, joah, das würde schon Sinn mach, ne.

Hier trifft man Euch außerhalb der Musik mal an:

Psychodoc, Theater, Kneipe.

Euer Ausgehtipp für Wochenendabenden in der Hauptstadt?

Max: White Trash, Festsaal Kreuzberg, Anje Oeklesund, Alter Magnet Club…
Tobi: Alle ham sie dichtgemacht.
Max: Monarch und West Germany mögen wir gerne.

Fakten:

Gründung: 2012
Genre: Berliner Schule
Mitglieder:
Tobi, Max, David, Simeon​
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© Julia von der Heide