[030] Party Editorial: Karneval der Kulturen

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Karneval der Kulturen: Das bedeutet buntes Miteinander, glühende Straßen, kulinarisches Allerlei und vor Allem ein Überangebot an Gelegenheiten zum Hüftschwung, wie man es in Berlin sonst nicht erlebt. Natürlich haben die fleißigen [030]-Partyreporter ihre Pflicht getan und für euch das Programm unter die Lupe genommen. Hier ist unsere diesjährige Auswahl an Events, die das Blut zum Kochen bringen.


Soca Twins, Carnival Jump Up, Soca

FR 2.6.
Carnival Jump Up 2017 – Soca Twins 15th Birthday

Boone Chatta und Franky Fyah alias die Soca Twins (Foto) bemühen sich schon seit eineinhalb Dekaden um die Karnevalsmusik aus Trinidad und Tobago! Jedes Jahr sind sie nicht nur ein Teil des Umzugs am Sonntag mit dem Carnival Explosion-Wagen, sondern sorgen auch mit ihrer Geburtstagsparty für einen gelungenen Einstieg ins Wochenende. Diesmal hat man zwei Superstars aus dem Mutterland eingeladen: Shurwayne Winchester, in seiner Heimat mit Preisen überhäuft, steht wie kein anderer für klassischen Soca, während der amtierende Chutney Monarch und inoffizielle Rum Music King Ravi B live mit Chutney Soca für Abwechslung sorgt. Bei diesem Subgenre werden Bollywood-Elemente mit karibischen Grooves verbunden. 

AB 23.30 UHR IM HAUS UNGARN


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FR 2.6.
Black Paper

Um den Auftakt des Karneval der Kulturen angemessen zu zelebrieren, zieht die junge Veranstaltungsreihe für Afrobeats, HipHop und Dancehall aus dem Haubentaucher an den Mehringdamm. Die Residents Cambel Nomi (Foto) und Mista Wallizz sind Federführer der Berliner Szene und residieren unter Anderem auf der vielleicht größten Afrobeats-Party der Republik Afro Heat im Spindler & Klatt. Unterdessen repräsentiert DJ Chico G die Hamburger Szene und NoXscuzz3 reisen aus NRW an, um ihre DJ/MPC-Live-Show zu performen.


Ab 23 Uhr im Gretchen


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FR 2.6.
Afro Urban Carnival Explosion

Den ersten Karnevalstag übernimmt an der Oberbaumbrücke das Team von Afro Haus, das hier monatlich die stetig an Popularität gewinnende Clubmusik der karibischen und afrikanischen Facon zelebriert. Dafür sorgt Haizel (Foto), Resident der It’s a London Thing Partys, sowie Afro Heat-Repräsentant DJ JC. Auch Mighty Timeless, der sonst fast im Alleingang das Chester’s schmeißt, ist ein häufiger Gast. DJ Kid Gringo stammt aus dem Hause TopUp Production, das für das jährliche TopUp Dancehall Camp in Berlin verantwortlich zeichnet, und gibt der jamaikanischen Fraktion weiteren Rückenwind.

Ab 23 Uhr im Musik & Frieden


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SA 3.6.
Carnival Invasion

Wenn jemals ein Veranstalter behaupten durfte, für eine Dancehall-Party die europäische Elite verpflichtet zu haben, dann ist es dieses Wochenende das Team des Beachclubs am Ostbahnhof. Der Stuttgarter Sound Jugglerz (Foto) aus DJ Meska und Shotta Paul hat nicht nur auf dem eigenen Label schon Größen wie Romain Virgo und Beenie Man begrüßt, sie konnten kürzlich mit Produktionen für Kaas und die KMN Gang auch genrefremde Aufmerksamkeit generieren. Die Hamburger Weggefährten Silly Walks Discotheque haben in den vergangen Jahren sogar große Hits für die Insel produziert. Chronixx' „Smile Jamaica“ und „Dreams of brighter days“ von Busy Signal sind hier zu nennen.

Ab 23 Uhr im YAAM


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SO 4.6.
Jamaican Rum Night

Wie das Karnevals-Wochenende beschließen, wenn nicht mit einer Jamaican Rum Night. Mattia und Selecta Ditch sind die Gründungsbesetzung des Wuppertaler Warrior Sound (Foto). Die beiden scheuen sich nicht vorm Clash und haben über die Jahre auch schon gegen diverse Kollegen aus Jamaika gebosst. Im legendären U-Club verdienten sie ihre Sporen und begründeten die Jamaican Rum Night. Seit ein paar Jahren ist Mattia solo unterwegs und nennt sich uneitel 1 Man Army, was seine energetischen Performances nicht weniger beeindruckend macht.  Dieses Jahr feiert er sein fünfzehnjähriges Bühnenjubiläum.

Ab 23 Uhr im Gretchen


Frizzo, Drunken Monsters, Berlin

SO 4.6.
Urban Splash

Von Poolpartys ist nicht nur der World Boss Vybz Kartel selbst ein großer Fan, auch der Haubentaucher bietet bei steigenden Temperaturen endlich wieder diese Infrastruktur. Aber nicht nur Afrobeats- und Dancehall-Sounds werden von geübten Vertretern wie Mista Walliz und DJ Cambel Nomi unter das feucht-fröhliche Volk gebracht. DJ Frizzo (Foto), Host der Drunken Monsters-Partys in Düsseldorf, zeichnet für Trap und anderen modernen HipHop verantwortlich. DJ Steve-N, der ebenfalls aus Nordrhein-Westfalen anreist, kennt sich mit R’n’B, Funk und Soul aus.

Ab 18 Uhr im Haubentaucher